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Biehl, Heiko

Elbe, Martin

Höfig, Chariklia

Kümmel, Gerhard

Leonhard, Nina

Richter, Gregor

Steinbrecher, Markus

Militärsoziologie

Der Forschungsbereich Militärsoziologie betreibt angewandte militärbezogene sozialwissenschaftliche Forschung mit überwiegend empirischer Ausrichtung und die hierzu erforderliche Grundlagenforschung nach deren Methoden und Standards.
Er stellt verlässliche, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse
- zur Bedeutung und zum Funktionswandel von Streitkräften,
- zu deren Akzeptanz und Attraktivität innerhalb der Bundeswehr und in der Bevölkerung,
- sowie zum Zustand der Streitkräfte und zu soziokulturellen Entwicklungen in der Gesellschaft
bereit, bewertet diese fachwissenschaftlich und spricht Handlungsempfehlungen für das Verteidigungsressort aus.
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht werden ferner wissenschaftliche Erkenntnisse darüber bereitgestellt, wie geeignete Jugendliche für eine berufliche Perspektive bei der Bundeswehr interessiert werden können und wie durch geeignete Maßnahmen die Personalbindung erhöht werden kann. Darüber hinaus wird der Wandel von Streitkräften in einer postheroischen Gesellschaft einschließlich der Einführung und Nutzung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente sozialwissenschaftlich begleitet.

 

Projektbereich Einstellungsforschung und Meinungsumfragen

Das Forschungsfeld „Einstellungsforschung und Meinungsumfragen“ beschäftigt sich mit militärsoziologischen Kernfragen der zivil-militärischen Beziehungen. Im Fokus stehen zum einen Untersuchungen zur öffentlichen Wahrnehmung und zum Image der Bundeswehr, zu den Akzeptanzgrundlagen von Streitkräften sowie zur Wahrnehmung, Bewertung und Akzeptanz von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Einen zweiten Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit in diesem Forschungsfeld bilden Studien zur inneren und sozialen Lage der Bundeswehr. Hierbei stehen unter anderem Fragen der Zufriedenheit mit dem Dienst, der Vereinbarkeit von Familie und Dienst und der beruflichen Identität im Zentrum des Interesses. Die Untersuchungen basieren auf sich jährlich wiederholenden repräsentativen Umfragen (z. B. Bevölkerungsumfragen, Bundeswehrumfragen), die das ZMSBw durchführt.
 

Projektbereich Personalgewinnung und Personalbindung

Die Aussetzung der Wehrpflicht und der Übergang der Bundeswehr zu einer Freiwilligenarmee sowie der demographische Wandel stellen das Personalmanagement der Bundeswehr vor neue Herausforderungen. Im Forschungsfeld „Personalgewinnung und Personalbindung“ werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die Berufswahl Jugendlicher, die Wahrnehmung des Arbeitgebers Bundeswehr und das Informations- und Bewerbungsverhalten Jugendlicher gewonnen. Diese Erkenntnisse sollen zur Optimierung der personalwerblichen Kommunikation und zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr beitragen, um auch in Zukunft die Personalgewinnung in quantitativer und qualitativer Hinsicht für alle Laufbahngruppen sicherzustellen. Die Weiterentwicklung des Attraktivitätsindexes und die Messung der Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr bei internen und externen Zielgruppen stellen die Grundlage für ein strategisches Employer Branding der Bundeswehr dar. In einem zweiten Schwerpunkt geht es in diesem Forschungsfeld um Fragen der Motivation, der Identifikation und der Bindung von Angehörigen der Bundeswehr.
 

Projektbereich Wandel von Streitkräften

Der Begriff der Neuausrichtung der Bundeswehr steht für einen tiefgreifenden Wandel, der alle Dimensionen des soldatischen Handelns – von der Ausrüstung bis zum beruflichen Selbstverständnis – berührt. Das Forschungsfeld „Wandel von Streitkräften“ beschäftigt sich mit den vielfältigen Herausforderungen, die sich aus der Anpassung der Bundeswehr an ein sich dynamisch entwickelndes sicherheitspolitisches und gesellschaftliches Umfeld ergeben. Es begleitet diesen Wandel sozialwissenschaftlich und liefert Erkenntnisse, wie dieser Prozess abläuft und welche besonderen Herausforderungen und Belastungen sich daraus für die Streitkräfte und für die Menschen in der Bundeswehr ergeben.

Ansprechpartner: Wissenschaftlicher Direktor Dr. Heiko Biehl
 

 

 

Abbildung: Das Gebäude des MGFA

Abbildung: Zwei Teilnehmer einer Tagung in einer Diskussion

Abbildung: Nahaufnahme Hand, die in einem Lexikon auf einen Eintrag zeigt

Abbildung: Nahaufnahme Landkarte mit Zeigefinger
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