|   Sitemap   |   Impressum   |   Datenschutzhinweise
|  Auftrag ZMS der Bundeswehr   |   Kommandeur   |   Leitender Wissenschaftler   |   Gliederung   |   Mitarbeiter   |   Fachbereich Publikationen   |  
|  Museen und Sammlungen   |   Geschichte des ZMSBw   |   War and Conflict Studies   |   Dozenten Militärgeschichte   |  

Oberleutnant Helene Heldt M.A.

HeleneHeldt@Bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf

seit 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Militärgeschichte bis 1945 am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)

2013-2017
Studium der Geschichtswissenschaften an der Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr, Hamburg

2012-2013
Eintritt in die Bundeswehr und Offiziersanwärterausbildung an der Panzertruppenschule in Munster, OSH in Dresden, Idar-Oberstein und Mayen

2009-2012
Psychologiestudium an der Fernuniversität Hagen

1984
geboren in Koktschetaw/Kasachstan

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte

Die Garnisonstadt Potsdam – im kurzen 20. Jahrhundert (AT)
Potsdam ist eine Stadt mit vielen Etiketten. Hier soll der "Geist von Potsdam“ geweht haben und in Potsdam ist der "Hort des preußischen Militarismus“ lokalisiert worden.
Berühmt geworden als Residenzstadt des Soldatenkönigs und durch den "Tag von Potsdam“, an dem die Nationalsozialisten den Schulterschluss mit den alten Eliten des Kaiserreichs vollzogen haben. Sie galt als "rote Bezirksstadt“ zu Zeiten des geteilten Deutschlands, in der sich systemtreue Eliten ballten. Eine Stadt, die sowohl die KGB-Zentrale Ostdeutschlands beherbergte als auch die Militärverbindungsmissionen der drei Westalliierten.
Heute sind Soldaten aus dem Stadtbild weitgehend verschwunden. Dennoch sind die historischen Zuschreibungen weiterhin präsent.
Trotz der bewegten Militärgeschichte der Garnisonstadt Potsdam mangelt es bis dato an einer wissenschaftlichen Aufarbeitung dieses Themas. Das Forschungsprojekt soll dieses Defizit beheben und durch unterschiedliche Perspektiven, mit dem Schwerpunkt auf das kurze 20. Jahrhundert, die Wechselwirkungen von Militär, Stadt und Zivilgesellschaft untersuchen.
Mit dem methodischen Ansatz der Diskursanalyse auf deskriptiver Grundlage soll die Arbeit durch kunsthistorische Methoden, wie der Strukturanalyse, Stilgeschichte, aber auch der Rezeptionsästhetik der übergeordneten Forschungsfrage nach dem "Verhältnis von Militär, Stadt und Geschichte“ nachgehen.

  Helene Heldt

Ausgewählte Veröffentlichungen

100 Jahre Frauenwahlrecht: Kampf um jede Stimme – auch die der Frauen. In: Militärgeschichte. Zeitschrift für die histo-rische Bildung, Heft 3/2018, S. 28