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Oberstleutnant
Dr. Heiner Bröckermann

HeinerBroeckermann@bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf

seit 2017
komm. Leiter des Projektbereichs Grundlagen der Abteilung Bildung am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam


2017
komm. Chef des Stabes/Leiter Abteilung Führung sowie Kasernenkommandant im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Dresden
seit 2016
Leiter des Projektbereichs Auskünfte, Informationen und Fachstudien in der Abteilung Bildung am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam

2011-2016
Leiter Gruppe Truppenfachlehrer, Dozent Militärgeschichte und stellvertretender Kommandeur der Lehrgruppe B der Unteroffizierschule des Heeres sowie Kasernenkommandant der Lützow-Kaserne in Münster-Handorf

2010- 2011
Leiter Bereich Anfragen (AIF III) am MGFA

2008-2011
nebenamtlicher Pressestabsoffizier im MGFA

2006-2008
Redakteur der Zeitschrift "Militärgeschichte" und stv. Pressestabsoffizier im MGFA

2003-2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich "Militärgeschichte der DDR im Bündnis“ am Militärgeschichtlichen Forschungsamt

2000-2003
Lehrstabsoffizier Militärgeschichte, Traditionsbeauftragter an der Offizierschule des Heeres, Dresden

1996-2000
Kompaniechef in Sigmaringen und Potsdam, dabei Auslandseinsatz SFOR

1996
Cours de perfectionnement des officiers subalternes CPOS an der Ecole Supérieure et d´ Application des Transmissions, ESAT Rennes/Frankreich

1994-1996
Truppenverwendungen, nebenamtlicher Presse- und Jugendoffizier, Sigmaringen

1990-1994
Studium der Geschichte, Sozialwissenschaften und evangelischen Sozialethik an der Universität der Bundeswehr Hamburg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1986-1990
Eintritt in die Bundeswehr in der Fernmeldetruppe für Elektronische Kampfführung, Ausbildung zum Unteroffizier und Truppenoffizier

1986
Abitur am Gymnasium Wesermünde, Bremerhaven

1966
geboren in Bremerhaven

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte

1. Leitung des Bereichs Grundlagen

Der Bereich Grundlagen in der Abteilung Bildung wertet Forschungsergebnisse aus, bereitet diese pädagogisch-didaktisch auf und stellt sie den Streitkräften in verschiedenen Formen zur Verfügung. Für die Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr erarbeitet die Abteilung vor diesem Hintergrund moderne und zielgruppenorientierte Lehrunterlagen für den Fachbereich Militärgeschichte. Darüber hinaus werden regelmäßig die Dozenten für Militärgeschichte an den Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr zu aktuellen Fragen und wissenschaftliche Entwicklungen weitergebildet.

2. Leitung des Projektbereichs Auskünfte/Informationen/Fachstudien


Der Projektbereich AIF erarbeitet militärhistorische und sozialwissenschaftliche Informationen, Studien und Gutachten für das Bundesministerium der Verteidigung sowie – in Amtshilfe – für andere in- und ausländische Behörden. Fachhistoriker nehmen gutachterlich Stellung für Gerichte, Staatsanwaltschaften und Versorgungsämter. Im Rahmen freier Kapazitäten beantwortet das ZMSBw Anfragen von Privatpersonen und Medien zur deutschen und internationalen Militärgeschichte und den Sozialwissenschaften. Die Anfragen umfassen ein breites Spektrum, z.B. Verifizierung der Einsatzräume von Truppenteilen ehemaliger deutscher Streitkräfte, Unterstützung von Forschungs- und Ausstellungsvorhaben innerhalb und außerhalb der Bundeswehr sowie Auskünfte zur Heeres- und Uniformkunde.


3. Mitarbeiter am Internet-Portal zur Bundeswehrgeschichte


Mit einem Online-Portal zur Geschichte der Bundeswehr entwickelt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften (ZMSBw) ein neues Instrument der historisch-politischen Bildung im Umfeld der digitalen Wissensgesellschaft.

Forschungsinteressen

Militär- und Sicherheitspolitik, Traditionen im Militär, Militärgeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, Schlachten und Feldzüge im 19./20. Jahrhundert, Interdependenzen von Militär und Politik, Ausländische Freiwillige in deutschen Streitkräften, Biografien in Transformationsgesellschaften, Geschichte der Bundeswehr und der NVA in den Bündnissen, Infrastruktur und Wehranlagen (Festungsbau, Schutzbauten und Bunker), Militär und Ethik

  Heiner Bröckermann

Ausgewählte Veröffentlichungen

Landesverteidigung und Militarisierung. Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker 1971 – 1989, Berlin 2011 (= Militärgeschichte der DDR, 20)

The Berlin Wall – "Anti-fascist Protection Rampart", "Modern Border" and a symbol of the Cold War, in: Walls, Ramparts and Lines of Demarcation. Selected Studies from Antiquity to Modern Times. Hrsg. von Natalie Fryde und Dirk Reitz, Münster 2009 (= The Shape of War, 1)

Die Sitzungsprotokolle des Nationalen Verteidigungsrates der DDR 1960 – 1989. Internetgestütztes Editionsprojekt mit Texten zur Entwicklung der Verteidigungsräte im Warschauer Pakt. Hrsg. im Auftrag des MGFA, des Bundesarchivs und des Instituts für Zeitgeschichte. Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2008; www.nationaler-verteidigungsrat.de

"GDR – National Peoples Army", "Mielke, Erich" und "Gehlen, Reinhard", in: The Encyclopedia of the Cold War. A Political, Social and Military History. Hrsg. von Spencer C. Tucker und Priscilla Mary Roberts, Santa Barbara (USA) 2008

Die Zukunft der DDR-Militärgeschichte. Gedanken zu Stand und Perspektiven der Forschung (gem. mit Torsten Diedrich, Winfried Heinemann, Matthias Rogg und Rüdiger Wenzke), in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 66 (2007), S. 71-99

Die Nationale Volksarmee. Gedanken zum 50. Jahrestag ihrer Gründung, in: Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung. 4 (2005), S. 14 - 17

Krawalle am Weserstadion. Das Bremer Gelöbnis vom 6. Mai 1980, in: Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung. 1+2 (2005), S. 30-31

Die Wlassow-Armee in Münsingen, in: Vom Nutzwald zum Truppenübungsplatz. Das Münsinger Hart. Hrsg. von Sönke Lorenz und Roland Deigendesch. Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde, Bd. 23; Veröffentlichungen des Alemannischen Instituts Nr. 65, Leinfelden-Echterdingen 1998, S. 125-152


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