|   Sitemap   |   Impressum   |   Datenschutzhinweise
|  Auftrag ZMS der Bundeswehr   |   Kommandeur   |   Leitender Wissenschaftler   |   Gliederung   |   Mitarbeiter   |   Fachbereich Publikationen   |  
|  Museen und Sammlungen   |   Geschichte des ZMSBw   |   War and Conflict Studies   |   Dozenten Militärgeschichte   |  

Oberstleutnant
Dr. phil Thorsten Loch

ThorstenLoch@bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf

seit Juni 2015
komm. Leiter des Projektbereichs "Geschichte der Bündnisse" im Forschungsbereich "Militärgeschichte nach 1945" am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

2013-2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich "Deutsche Militärgeschichte seit 1945" am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

2010-2012
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Modul Einsatzunterstützung (Abt. Ausbildung, Information, Fachstudien. Stabsoffizier beim Amtschef (SOAC).

2009-2010
Dozent Militärgeschichte an der Offizierschule des Heeres in Dresden

2006-2008
Kompaniechef der Sicherungskompanie im Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung in Berlin

2004-2006
Historikeroffizier und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt

2002-2004
Historikeroffizier im Stab der Panzerbrigade 21 in Augustdorf

1998-2002
Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg

1995
Eintritt in die Bundeswehr und Ausbildung zum Offizier der Panzergrenadiertruppe

1975
geboren in Andernach

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte

a) Deutsch-deutsche Militärgeschichte im Vergleich
Im Rahmen des vergleichend angelegten Forschungsprojektes "Deutsche Militärgeschichte 1970-1990“ wendet sich das Teilprojekt "Militäreliten in Ost und West 1955-1990“ der Generalität in Bundeswehr und Nationaler Volksarmee zu. Es untersucht die soziale Herkunft und die Karrieremuster beider Gruppen und setzt sie mit Daten deutscher Generalität vor 1945 in Bezug, um ideengeschichtlichen Zusammenhängen deutscher Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts nachzuspüren.

b) Edition des Nachlasses des Oberst Maximilian Freiherr de Lasalle von Louisenthal
Die Biographie Maximilian von Louisenthals steht stellvertretend für viele Karrieren deutscher Berufssoldaten in der ersten Hälfte 20. Jahrhunderts. Sozialisiert im Kaiserreich, geprägt als junger Kriegsfreiwilliger und Offizier erlebte er die Schützengräben des Ersten Weltkrieges, durchkämpfte Bürgerkriegsszenarien im Ruhrgebiet, reifte in der Reichswehr heran und zog mit der Wehrmacht erneut in den Krieg, lehnte es schließlich aber ab, am Aufbau der Bundeswehr mitzuwirken.
Der besondere Reiz an dieser eigentlich gewöhnlichen Biographie liegt darin, dass von Louisenthal zwischen Winter 1941 und Sommer 1943 Regimentskommandeur des IR 727 gewesen ist. Ein Verband innerhalb der 707. Infanteriedivision, die zunächst im "Generalkommissariat Weißruthenien" für "Judenaktionen" und später im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte für "Bandenkampf" herangezogen wurde. Einem größeren Kreis wurde die Geschichte der 707. Infanteriedivision und ihrer Regimenter durch die sog. Wehrmachtsausstellung bekannt.
Derart im Focus der (wissenschaftlichen) Öffentlichkeit stehend, liegen bislang Beiträge über den Divisionskommandeur (Freiherr von Mauchenheim, gen. Bechtolsheim, Hannes Heer) sowie den Kommandeur des zweiten Regiments der Division, IR 747, (Freiherr von Andrian, Peter Lieb) vor.
Die Edition und Kommentierung der überlieferten Egodokumente Louisenthals verkleinert die Lücke in der Forschung zur 707. ID (1941/43) und gewährt Einblicke in die Selbstwahrnehmung eines Berufssoldaten des 20. Jahrhunderts.

Forschungsinteressen
Deutsche Militärgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, deutsch-deutsche Gesellschaftsgeschichte, Historische Bildkunde

  Thorsten Loch

Ausgewählte Veröffentlichungen

Friedrich Clauson von Kaas, "Potsdam ist geschlagen". Briefe aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hrsg. von Thorsten Loch und Markus Vette. Mit einem Beitrag von Robert H. Larson, Freiburg 2016

Der "Besprechungsplan" vom 5. Januar 1950. Gründungsdokument der Bundeswehr? Eine Dokumentation zu den Anfängen westdeutscher Sicherheitspolitik. In: Historisch Politische Mitteilungen (HPM) 22 (2015), S. 199-229. [gem. mit A. Keßelring]

Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik, in: MGZ 74 (2015) 1/2, S. 60-96 [gem. mit A. Keßelring]

Das Gesicht der Bundeswehr. Kommunikationsstrategien in der Freiwilligenwerbung der Bundeswehr. 1956 bis 1989, München 2008 (=Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 8)

Wie Friedrich "der Große" wurde. Eine kleine Geschichte des Siebenjährigen Krieges 1756 bis 1763. In Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam, und dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Dresden hrsg. gem. mit Eberhard Birk und Peter Popp, Freiburg 2012

Wie die Siegessäule nach Berlin kam. Eine kleine Geschichte der Reichseinigungskriege 1864 bis 1871. In Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam, und dem Napoleonmuseum Thurgau hrsg. gem. mit Lars Zacharias, Freiburg 2011

Wegweiser zur Geschichte. Nordafrika, hrsg. im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (gem. mit Martin Hofbauer), Paderborn u.a. 2011

Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung (1957-2007). Geschichte – Auftrag – Tradition. Im Auftrag des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Hamburg u.a. 2007


» Schriftenverzeichnis (PDF-Datei)