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Workshop "Politische Vorstellungen vom deutschen Soldaten nach 1945 ":

Am 20. November 2015 trafen sich Historikerinnen und Historiker sowie Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw).

Im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) trafen sich Historikerinnen und Historiker sowie Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler, um über Vorstellungen und Leitbilder, an deren Gestaltung und Durchsetzung Politiker beteiligt waren, zu referieren und zu diskutieren.

Drei Fragekomplexe standen im Mittelpunkt der Veranstaltung:

1.   Wie sahen Politiker den Soldaten im Spiegel ihrer politischen Überzeugungen, ihrer persönlichen Biographie und vor dem Hintergrund politischer Umbrüche?

2.   Welche politischen Erwartungen, Wunschbilder und auch Feindbilder herrschten in Bezug auf den Soldaten der Bundeswehr und der NVA vor?

3.   Welche Entwicklungen spielten bei der Formierung oder Änderung des Soldatenbildes eine Rolle? Gab und gibt es strategische, bündnispolitische, militärtechnische Anforderungen, die sich direkt auf den Auftrag und das Anforderungsprofil der Soldaten auswirkten/auswirken? 

Das Thema der Veranstaltung bildete eine gemeinsame Klammer für unterschiedliche Ansätze (biografischer Blickwinkel, Transformationsforschung, sozialwissenschaftliche Methoden) und Analysekategorien. Die Diskussionen kreisten um die Frage nach den Einflussmöglichkeiten der Politik auf das Militär und nach der Transformation von soldatischen Bildern.

Der Workshop bekräftigte die Erkenntnis, dass sich militärgeschichtliche Themen mit sozial-, kultur- und  politikwissenschaftlichen Methoden und Fragestellungen erkenntnisfördernd verbinden lassen.

Das Programm und die Referenten entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.


Flyer zum Workshop.pdf
PDF-Download (932 KB)


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.