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Workshop am 20. November 2015 am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam:

Politische Vorstellungen vom deutschen Soldaten nach 1945.

Als die Entscheidung fiel, Streitkräfte in beiden deutschen Staaten aufzustellen, waren Bundesregierung und Bundestag bzw. das Politbüro des ZK der SED nicht nur mit der Aufgabe befasst, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, sondern auch eine Vorstellung davon zu entwickeln, wer diese Armee führen soll, wer in dieser Armee dienen soll, mit welchem Auftrag und mit welcher Legitimation. Normativ besetzte Wunsch- und Leitbilder vom Bundeswehr- und NVA-Soldaten wurden entworfen, die auch das jeweilige Gesellschaftsziel widerspiegelten.

Bisher liegen vielfältige Untersuchungen zum Themenbereich „Soldatenbilder“ aus der Perspektive der Sozialwissenschaften, der Mediengeschichte und der Bundeswehrgeschichte vor. Ziel des Workshops wird es sein, nach den Vorstellungen und Leitbildern zu fragen, an deren Formierung und Etablierung Politiker beteiligt waren.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Wie sahen Politiker den Soldaten im Spiegel ihrer politischen Überzeugungen, ihrer persönlichen Biographie und vor dem Hintergrund politischer Umbrüche? Welche politischen Erwartungen, Wunschbilder und auch Feindbilder herrschten in Bezug auf den Soldaten der Bundeswehr und der NVA vor? Welche Entwicklungen spielten bei der Formierung oder Änderung des Soldatenbildes eine Rolle? Gab und gibt es strategische, bündnispolitische, militärtechnische Anforderungen, die sich direkt auf den Auftrag und das Anforderungsprofil der Soldaten auswirkten?

 Ort:

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam

Haus 12

Zeit:

20. November 2015, 09.00 - 14.15 Uhr

Anmeldung bis 16.11.2015 erbeten an: dorotheehochstetter@bundeswehr.org

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem beigefügten Flyer zur Veranstaltung.


Flyer Veranstaltung.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.