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Auf dem Weg zu europäischen Streitkräften?

Der Wandel nationalen Sicherheitsdenkens zwischen Landesverteidigung und Bündnispflichten seit Ende des Kalten Krieges

Vom 22. bis zum 25. April 2012 trafen sich in der Villa Vigoni, deutsch-italienisches Zentrum für europäische Exzellenz, Vertreter europäischer Institute, um sich mit der jüngsten Geschichte militärischer Einsätze und sicherheitspolitischer Strukturen vergleichend auseinanderzusetzen.

Seit Ende des Kalten Krieges hat sich in Europa die Art der Durchführung militärischer Missionen verändert, was sich maßgeblich auch auf die beteiligten Streitkräfte als Gesamtorganisationen ausgewirkt hat. Letztere mussten Ausrüstung, Ausbildung und Einsatzvorbereitung schrittweise den veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Als wesentlicher Aspekt erwies sich die Wahrnehmung militärpolitischen Engagements in den europäischen „Mediendemokratien“, nicht zuletzt auch für die Fortschreibung politischer Mandate.

Das von der DFG geförderte Gespräch sollte fachwissenschaftliche Expertise mit aktuellen Systemkenntnissen von Sicherheitspolitik und Militär verbinden. Als Initiator trat das MGFA auf, das seine seit Jahrzehnten bestehende Kompetenz zu Militärgeschichte und Sicherheitspolitik vor 1990 aktuell um ein eigenes Projekt zur Geschichte der Bundeswehr seit der Wiedervereinigung ergänzt. Der italienische Partner war Prof. Dr. Nicola Labanca (Universität Siena), einer der renommiertesten Militärhistoriker Italiens und Präsident des "Centro Interuniversitario di Studi e Ricerche Storico-Militari".

Einen Tagungsbericht können Sie von dieser Seite herunterladen.


Konferenzbericht Villa Vigoni.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.