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Veranstaltungshinweise Januar bis Juni 2014:

Vor 25 Jahren. Friedliche Revolution und Ende des Kalten Krieges.

1989 kam es nicht nur zur friedlichen Revolution in der DDR, sondern auch zum Ende des Kalten Krieges. Die Voraussetzungen dafür waren sehr vielfältig. Bereits Ende der 1940er Jahre hatten us-amerikanische Wissenschaftler Szenarien für ein Ende des Kalten Krieges entworfen. Die Veränderungen in der Sowjetunion machten 1989 deren Umsetzung möglich.
 
Der Abschied vom Hegemonialstreben unter Gorbatschow schuf ebenso wie Glasnost und Perestroika eine völlig veränderte internationale Lage. Das zeigte sich zuerst 1988 im Baltikum, dessen Völker nach nationaler Unabhängigkeit strebten, in Polen, wo die Solidarność am Runden Tisch einen Teil der Macht übernahm, und in Ungarn, wo Reformkommunisten Veränderungen einleiteten.
 
Nach Wegen aus dem Kalten Krieg suchte auch die Friedensbewegung in der DDR. Neue Oppositionsgruppen kamen hinzu. Deren politischer Horizont blieb allerdings begrenzt. Parlamentarisches System und Marktwirtschaft stießen auf Ablehnung. Angestrebt wurden mehr Sozialismus, Neutralismus und himmlische Gerechtigkeit.
 
Die internationale und militärische Lage hatte sich 1989 völlig gewandelt. Gorbatschow und Reagan machten Ernst mit der Abrüstung. Die NATO erschien auch in Mittelosteuropa als Garant der Freiheit. Von dort wurde am Ende die Einbeziehung ganz Deutschlands in das Bündnis verlangt. Der bevorstehende Kollaps der DDR-Wirtschaft und die sich verschlechternden Lebensverhältnisse waren wichtige Triebfedern der Revolution.
 
Alle diese Themen werden in der Veranstaltungsreihe intensiv behandelt.

Veranstaltungshinweise 1. Halbjahr 2014.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.