|   Sitemap   |   Impressum   |   Datenschutzhinweise
|   Aktuelles   |   Archiv   |  




Konferenz in Paris:

De l'État-Nation à l’Europe. Histoire du ministère de la Défense et des armées en France et en Allemagne aux XIXe et XXe siècles

Die Geschichte des Militärs weist über den Nationalstaat hinaus; die Militärgeschichte jedoch bleibt ihm allzu oft verhaftet. Dabei lohnt der Blick auf die „transnationale“ Dimension der Militärgeschichte nicht nur wegen der politischen Aktualität einer europäischen Sicherheitspolitik und angesichts der Multinationalität militärischer Interventionen, die seit den 1990er Jahren auch die deutsche Verteidigungspolitik und die Bundeswehr grundlegend prägen. Militärwesen im Vielvölkerstaat der Habsburgermonarchie, Organisation und Einsatz von „Schutztruppen“ im Kolonialgebiet oder die Versöhnung ehemals verfeindeter Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg – die Beispiele weisen auf den grenzübergreifenden Charakter des Militärischen auch außerhalb von Zeiten militärischer Konflikte hin.

Unter dem Titel „De l’État-Nation à l’Europe. Histoire de la ministère de la Défense et des armées en France et en Allemagne aux 19e et 20e siècles » thematisieren Historikerinnen und Historiker daher nicht zuletzt jene « Räume», die durch transnationale Kontakte, durch Verflechtungen und Wahrnehmungen vorübergehend entstanden.

Der Workshop ist die siebente Veranstaltung in der Reihe der jährlichen „Rencontres franco-allemandes d’histoire militaire“, die das DHI Paris (Stefan Martens), das Militärgeschichtliche Forschungsamt (Jörg Echternkamp) und das IRSEM (vormals CEHD, Hervé Drévillon, Thierry Widemann) gemeinsam in Paris veranstalten. Tagungssprache ist Französisch.

Datum und Ort: 20. Juni 2011, Deutsches Historisches Institut Paris, Hôtel Duret de Chevry, 8, rue du Parc-Royal – 75003 Paris.

Weitere Informationen enthält der Programmfalter auf dieser Seite.


Programm DHI Paris.pdf
PDF-Download (126 KB)

nach oben

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.