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Öffentlicher Quartalsvortrag am 4. Dezember 2019 um 18.00 Uhr in Potsdam am ZMSBw:

Prof. Dr. Frank Bösch "Zeitenwende 1979. Umbrüche im Kalten Krieg und der Beginn unserer gegenwärtigen Welt"

Im Jahr 1979 häuften sich weltweit Krisen, Revolutionen und Aufbrüche, die gegenwärtige Herausforderungen einleiteten. Vielfach forderten sie damals aber die Ordnung des Kalten Krieges heraus.

So brachte die iranische Revolution den politischen Islam auf die globale Agenda, ebenso wie der Krieg in Afghanistan. Mit dem Polen-Besuch des Papstes wuchsen die Proteste gegen den Sozialismus. China öffnete sich für den globalen Kapitalismus, während die britische Premierministerin Margaret Thatcher eine marktliberale Globalisierung förderte. Zeitgleich löste die Revolution in Nicaragua eine weltweite Solidarität mit der »Dritten Welt« aus, ebenso wie die Boat People, mit denen die Aufnahme außereuropäischer Flüchtlinge einsetzte.

Wie unsere Gegenwart begann, verdeutlicht der Vortrag am Zusammenspiel derartiger Ereignisse. Deutlich wird, wie trotz des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan 1979 die bipolare Welt des Kalten Krieges erodierte, etwa durch die neue politische Macht der Religion, die ökonomische Globalisierung oder auch durch eine wirkmächtige Moralpolitik.

Zeit:    Mittwoch, 4. Dezember 2019; 18.00 Uhr

Ort:     Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

            Haus 12, Seminarraum

            Zeppelinstr. 127/128

            14471 Potsdam

 

Ihre verbindliche Anmeldung übersenden Sie bitte bis 27. November 2019 per Post an:

Zentrum für Militärgeschichte und
Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Tagungsmanagement

Postfach 60 11 22
14411 Potsdam

 

oder per E-Mail an: zmsbwtagungsmanagement@bundeswehr.org

oder per Fax an: 0331 9714 507sovokrieg 1999

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Nähere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte auch dem angehängten Flyer.


Flyer Quartalsvortrag.pdf
PDF-Download (750 KB)


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.