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„Gehlen – Der General und seine Schattenarmee. Bemerkungen zu einer Biografie“.

Am 31. März fand im Rahmen der "Potsdamer Vorträge zur Militärgeschichte" ein öffentlicher Vortrag und Abschied von Prof.-Dr. Rolf-Dieter Müller am ZMSBw statt.

Reinhard Gehlen (1902-1979) ist mythen- und legendenumwoben. Der 1920 in die Reichswehr eingetretene Soldat machte Karriere: Als Generalmajor der Wehrmacht war er Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost und stand nach dem Krieg an der Spitze der geheimnisumwitterten Organisation Gehlen, die im Auftrag der USA sowie später auch der Bundesregierung agierte. Von 1956 bis 1968 war Gehlen der erste Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND).
 
Prof. Dr. Rolf-Dieter Müller stellte das Leben und Wirken Gehlens vor, brachte Licht ins Dunkle und durchschlug das Dickicht. Er ist Mitglied der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND und lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin.
 Er wurde 1947 in Braunschweig geboren, ist seit 1979 Wissenschaftler des MGFA, jetzt ZMSBw, und war 2004 - 2008 Leiter des Reihenwerkes „Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg“.
Seit 2009 leitete er den Forschungsbereich „Zeitalter der Weltkriege“ (seit 2013 „Deutsche Militärgeschichte vor 1945“). Er war Leiter der „Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen 13. und 15 Februar 1945“, war Beirat im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst sowie im Vorstand des Deutschen Komitees für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges.
Prof. Müller ist zum 28. Februar 2014 pensioniert worden und hielt seinen Abschiedsvortrag. Seine Leistungen würdigte der Leitende Wissenschaftler des ZMSBw, Herr Prof. Dr. Michael Epkenhans.  
 


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.