|   Sitemap   |   Impressum   |   Datenschutzhinweise
|   Aktuelles   |   Archiv   |  




Öffentlicher Abendvortrag am 3. Dezember 2018 in Potsdam am ZMSBw:

Prof. Dr. Tim Epkenhans zu Nachkriegs(un)ordnungen im Nahen und Mittleren Osten

Wie kaum eine andere globale Großregion ist der Nahe und Mittlere Osten seit dem frühen 20. Jahrhundert durch Versuche gekennzeichnet, nach zwischen- und innerstaatlichen Konflikten »Ordnung« und »Stabilität« zu schaffen.

 

Das Sykes-Picot-Abkommen von 1916 und die Pariser Vorstadtverträge von 1919 sind in vielerlei Hinsicht paradigmatisch für die Entstehung einer Nachkriegsunordnung im Nahen und Mitteren Osten. Beide haben tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis der lokalen Gesellschaften hinterlassen.

 

Dies gilt mithin für die Durchsetzung politischer Ordnungsvorstellungen nach 1945: Im Kontext von Dekolonisierung, Nationalismus und bipolarer Weltordnung hatte kaum eine Region mehr Einfluss auf globalgeschichtliche Prozesse wie der Nahe und Mittlere Osten.

 

Mit Blick auf diese historische Dynamik erläuterte der Vortrag von Prof. Dr. Tim Epkenhans die spezifischen innerpolitischen und gesellschaftlichen Folgen der Nachkriegs(un-)ordnungen anhand aktueller Entwicklungen in der Region.

  

Nähere Informationen zum Vortrag entnehmen Sie bitte auch dem angehängten Flyer.

 


Flyer Quartalsvortrag.pdf
PDF-Download (1.4 MB)


nach oben
nach oben

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.