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Mythos und Wirklichkeit. Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger - von Gerhard P. Groß - auf koreanisch erschienen.

Das Erscheinen der englischen Übersetzung ist für September 2016 geplant.

Moltke, Schlieffen, Seeckt, Manstein, Heusinger: Sie stehen beispielhaft für die Entwicklung des operativen Denkens im deutschen Heer von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – von den deutschen Einigungskriegen über das Zeitalter der Weltkriege bis zum Kalten Krieg, von der Armee Preußens bis zur Bundeswehr.

 

In einem souveränen Überblick, wie es ihn bisher nicht gab, führt der Potsdamer Militärhistoriker Gerhard P. Groß durch Kontinuität und Wandel des operativen Denkens in fünf deutschen Armeen. Er beschränkt sich nicht auf die rein militärische Perspektive, sondern stellt die Vorstellungen und Planungen seiner Protagonisten überzeugend in das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld ihrer Zeit. Und er rückt lieb gewordene Mythen der deutschen Generalität und des deutschen Generalstabs in ein neues, kritisches Licht. Ein Buch, das eine große Lücke schließt.

 

Dieser Bewertung schloss sich ein Major des koreanischen Heeres und Absolvent des LGAI 2010 ("Lehrgang Generalstabsdienst/Admiralstabsdienst international“ an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg) an: "Das Buch ist für mich sehr interessant. Bei uns müssen die Generäle Ihr Buch lesen, denke ich."

Daraufhin ergriff er die Initiative und begann mit der Übersetzung des Werkes ins Koreanische. Diese übersetzte Version ist jetzt erschienen.

 

Das Erscheinen der englischen Übersetzung dieses Werkes ist für September 2016 geplant.


Gerhard P. Groß, Mythos und Wirklichkeit. Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger, Paderborn: Schöningh 2012, VIII, 361 S. (= Zeitalter der Weltkriege, 9), 39,90 Euro, ISBN 978-3-506-77554-2.





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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.