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Erster Weltkrieg und Dschihad:

Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients.

Erster Weltkrieg und Dschihad: Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients

Die historische Dimension der Auslandseinsätze schließt die Aktivitäten deutscher Soldaten in früheren Zeiten mit ein. Einer der bekanntesten Figuren war der Generalfeldmarschall Colmar von der Goltz. Er stand unter anderem im Ersten Weltkrieg an prominenter Stelle im Dienste des Sultans, war dabei auch im Gebiet des heutigen Irak tätig und verstarb schließlich im Jahre 1916 in Bagdad.

Bernd Lemke zeichnet die Rolle von der Goltz‘ im Rahmen eines Sammelbandes nach, der vom renommierten Essener Professor Wilfried Loth herausgegeben wird. Das Buch behandelt die Versuche, die Völker der islamischen Welt zum Aufstand gegen die britische Kolonialherrschaft zu bewegen. Deutsche Militärs, Diplomaten und in den Kriegsdienst versetzte Zivilisten unterstützten eine Kriegsstrategie, die die politische und militärische Führung des Deutschen Reiches in der Julikrise 1914 entwickelte. Der Sammelband analysiert in diesem Zusammenhang die wechselnden militärischen und politischen Erfolge in Ägypten, Palästina, im Libanon, in Mesopotamien, Persien, im Kaukasus, am Arabischen Golf und im Maghreb, geht aber auch den internen Rivalitäten und Auseinandersetzungen mit den habsburgischen und osmanischen Verbündeten nach.

Wilfried Loth (Hrsg.), Erster Weltkrieg und Dschihad: Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München Dezember 2013

Verlagsinformation:

http://issuu.com/degruyter/docs/2013_herbst_ovw_gw_vorschau/19?e=1775856/3959765"

 


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(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.