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Buchpräsentation und Podiumsdiskussion am 10. Dezember 2018 um 12.00 Uhr in Berlin:

Florian Reichenberger: Der gedachte Krieg. Vom Wandel der Kriegsbilder in der Bundeswehr.

Wie ein Damoklesschwert schwebte während des Ost-West-Konflikts die Möglichkeit einer offenen militärischen Auseinandersetzung mit den Streitkräften des Warschauer Pakts über dem »Frontstaat« Bundesrepublik Deutschland. Angesichts dieser permanenten Bedrohung wurde die Bundeswehrführung ständig mit der Frage nach dem Kriegsbild konfrontiert.


Die Studie von Florian Reichenberger geht der Entwicklung von Kriegsvorstellungen in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts auf den Grund.

Dabei werden die Kriegsbilder vom möglichen Verteidigungsfall gegen die Streitkräfte des Warschauer Pakts in den vielfältigen Wechselbeziehungen zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik beleuchtet.

In einem interdisziplinären, epochenübergreifenden und zwischen den Teilstreiträften Heer, Marine und Luftwaffe vergleichenden Ansatz fragt der Autor nach Einheitlichkeit, Kontinuität und Wandel sowie Interessenleitung in den Denkmustern der westdeutschen Militärelite. Die Theorie zum Phänomen Kriegsbild bildet dazu den methodischen Rahmen.

 

Florian Reichenberger: Der gedachte Krieg, De Gruyter Oldenbourg, SBN 978-3-11-046260-9, e-ISBN (PDF) 978-3-11-046531-0, e-ISBN (EPUB) 978-3-11-046271-5.

Nähere Informationen zur Buchpräsentation entnehmen Sie bitte auch dem angehängten Flyer.


Flyer Buchpräsentation.pdf
PDF-Download (751 KB)


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.