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Die 56. Internationale Tagung für Militärgeschichte fand in Potsdam vom 23. bis 25. September statt:

Geschichtsbewusstsein als Kernkompetenz. 60 Jahre historische Bildung in der Bundeswehr.

Moderne Militärgeschichte, in seinen Vorläufern vorrangig eine Generalstabswissenschaft, hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer anerkannten Subdisziplin der Geschichtswissenschaften entwickelt. Jüngere wissenschaftstheoretische Publikationen zur Militärgeschichte haben ihr akademisches Profil geschärft und sie in die Politik-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte integrieren können. Mittlerweile herrscht unter Historikerinnen und Historikern breiter Konsens darüber, dass es Aufgabe moderner Militärgeschichte ist, das Militär in seinen Facetten und in seinen historischen Rahmenbedingungen in Staat, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft wissenschaftlich zu erforschen und dabei „den Soldaten in allen seinen Lebensbereichen“ (Rainer Wohlfeil) in den Mittelpunkt zu stellen.

Unter der Leitfrage "Wozu Militärgeschichte?" hinterfragte die 56. Internationale Tagung für Militärgeschichte u. a. Aufgaben, Nutzen und Gestaltungsfelder der militärgeschichtlichen Bildung in der Bundeswehr. Sie zeichnete sechs Jahrzehnte militärhistorischer Lehre und Ausbildung in der Bundeswehr nach und stellt diese in eine vergleichende Perspektive in ihrem zivilen und internationalen Umfeld. Diese auch auf der Tagung umfassende und multiperspektivische Erörterung der Frage nach Bedeutung und Zweck militärgeschichtlicher Bildung hat in der Bundeswehr nicht zuletzt auch durch die Einsatzwirklichkeit zunehmend an Bedeutung gewonnen.


Im Mittelpunkt dieser Tagung standen die kritische Beschäftigung mit Vergangenheit und Praxis der militärgeschichtlichen Lehre und Ausbildung in der Bundeswehr sowie deren Perspektiven. Einen besonderen thematischen Schwerpunkt bildeten dabei die militärgeschichtlichen Sammlungen und das Militärhistorische Museum der Bundeswehr sowie Fragen nach einer modernen Didaktik der militärgeschichtlichen Lehre und Ausbildung.

Einer der Höhepunkte der Tagung war der öffentliche Abendvortrag des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Ralf Brauksiepe, der am Mittwoch stattfand.

Einen weiteren Artikel finden Sie auch in der PNN vom 30.09.15 unter http://www.pnn.de/campus/1010498/: "Eine Kultur des Rettens und Helfens." (Interview Oberst Dr. Mack, Kommandeur ZMSBw, mit der PNN).


 


 





 

Flyer ITMG.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.