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»Ballone und Flieger in Stürmen, Wolken und Stahlgewittern. 125 Jahre Deutsche Luftstreitkräfte – von den Anfängen bis 1918«:

Oberstleutnant Dr. Harald Potempa sprach im Rahmen der Vortragsreihe Potsdamer Köpfe

Zeit und Ort: Sonntag, 14. Juni 2009, 11.00 Uhr. Altes Rathaus - Potsdam Forum, Am Alten Markt, 14467 Potsdam

Am 9. Mai 1884 – vor 125 Jahren - stellte das Königreich Preußen seine Ballon-Versuchsabteilung auf, aus der die Luftschiffertruppe erwuchs. Ballone, Luftschiffe und Flugzeuge bildeten den Grundstock der Deutschen Luftstreitkräfte bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.

Aus 55 Mann mit wenigen Ballonen waren innerhalb von 34 Jahren über 80.000 Mann mit 4.800 Flugzeugen geworden, die Tod, Leid und Zerstörung brachten. Aufklärung, das Einschiessen der Artillerie, das Eingreifen in den Erdkampf, Luftkämpfe und der Bombenabwurf gehörte zu ihren Aufträgen. Bereits 1918 war ein umfangreicher Luftschutz gegen Bomber notwendig, keine Schlacht ließ sich mehr ohne Luftüberlegenheit gewinnen. Der Vortrag skizzierte die Anfänge deutscher Luftstreitkräfte bis 1918, stellte ihre Einsatzarten, Ausrüstung, Struktur, Verluste und Probleme vor.

Harald Potempa ist seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Potsdam. Er promovierte 1995 mit einer Arbeit über "Die Königlich-Bayerische Fliegertruppe 1914-1918", war von 1996 bis 2005 Leiter des Luftwaffenmuseums der Bundeswehr in Berlin Gatow und von 1998 bis 2006 Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Museums München. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Luftfahrt und besitzt seit 1984/85 den Privatpilotenschein für Segelflugzeuge und Motorsegler.

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.